Bürger-Menschen-Rechte

Rechte der Bürger/Innen, Menschenrechte.                                                                                                               (Dezember 2017)
Bürgerrechte – Ortsbürgerrecht, Gemeindebürgerrecht, Schweizerbürgerrecht sowie Rechte von Einwohner/Innen ohne Stimm- und Wahlrecht.
Endet der Nationalismus an den Grenzen eines Landes oder geht das Spiel um Vor- und Nachteile bis in jede Gemeinde? Ab wann wird Nationalismus zu Rassismus?
Meine Herkunft, Nationalität wurde bei meinen politischen Tätigkeiten immer wieder zu einem Thema.
Der Vater war Deutscher Staatsbürger, geboren 1906
Die Mutter Schweizer Staatsbürgerin, geboren 1905
Durch Heirat wurde  die Mutter 1933 deutsche Staatsbürgerin und es war zudem eine Mischehe, die Mutter römisch katholisch, der Vater reformiert. Wir fünf Kinder, wurden automatisch deutsche Staatsbürger und katholisch erzogen.
Von 1938 bis 1945 dauerte der unheilvolle zweite Weltkrieg, als Folge davon wurden  Möglichkeiten geschaffen um die Schweizer Bürgerechte wieder zurück zu erlangen, allerdings ohne Doppelbürgerschaft.
Einbürgerung Ja oder Nein, es ging immer um die ganze Familie?
Mit dem nötigen Geld und einem guten Leumund konnte man sich einkaufen. Unsern Eltern fehlte das nötige Geld es wurde für die Familie gebraucht.
Ab 1952 konnten die Ehefrauen mit einem Gesuch das Schweizer Bürgerrecht wieder zurück erhalten, auch für die über 10 Jahre alten Kinder, brauchte es einen guten Leumund, bestätigt von der Gemeindebehörde.
Schweizerbürger, Gemeindebürger von Wittnau
So wurde ich noch vor Abschluss der der Berufslehre Schweizer und wurde zur Rekrutierung aufgeboten, absolvierte anschliessend die Grenadier-Rekrutenschule.
Als Einwohnerbürger von Wittnau habe ich alle Pflichten des Militärdienstes erfüllt. (WK, Schiessen, Gefreiter und Zivilschutz)
1965 wurde meine Frau  durch Heirat von der Ortsbürgerin zur Gemeindebürgerin von Wittnau, und verlor das Ortsbürgerrecht, z.B. Bürgernutzen / Holz. Unsere Kinder wurden wiederum automatisch Gemeindebürger/In.
Personen mit den Rechten und Pflichten der Nation Schweiz können sich aktiv beteiligen, politisch, gewerkschaftlich, in Vereinen, Gemeinden und Religion.
Davon habe ich Gebrauch gemacht und immer wieder ist mir der Weg der Herkunft als Bürger negativ begegnet. Mit dem Hackenkreuz, meine „ehemalige“ Nationalität wurde hinterhältig oder direkt immer wieder gebraucht, also doch kein „richtiger“ Schweizer. Als Sozialdemokrat kein richtiger Christ, auch als engagiertes Mitglied in einer SGB Gewerkschaft?
Von 1986 bis 1994 war ich Gemeindeamman von Wittnau und glaube es war eine erfolgreiche Tätigkeit auch für die Gemeinde, bedingt durch die verschiedenen bis zu ehrverletzenden Machenschaften bleibt die eingangs gestellten Frage: Wann wird Nationalismus zu Rassismus und ist gegen die Menschenrechte - Menschenwürde?
Wer sich öffentlich engagiert, sollte sich gegen Stalker, anonyme Angriffe und Unterstellungen, vorgehen und rechtlich schützen können! Mit zahlreichen Erlebnissen, könnte ich den vorangehenden Text illustrieren und wünsche, dass trotz unterschiedlicher Meinungen, aber mit gegenseitigem Respekt könnten viele unnötige Ausgrenzungen verschiedener Art verhindert werden.